Marty L. Hamburge ist Vorsitzende der Stiftung Claimants4Claimants, wo sie sich vor allem mit den prozessrechtlichen Aspekten der Restitution befasst und die Arbeit der Stiftung mitgestaltet, unter anderem durch die Organisation von Symposien über während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden geraubte Kunst.
Sie begann 1995 in den Niederlanden als Rechtsanwältin im See- und Fischereirecht, hat aber darüber hinaus seit den 1980er Jahren eine vielseitige internationale Praxis aufgebaut, insbesondere durch ihre Erfahrung als Juristin in der Schweiz. In dieser Zeit entwickelte sie eine Vorliebe für Mietrecht – insbesondere für die Vermietung von Gewerbeflächen – sowie für Personen- und Familienrecht.
Sie erweiterte ihre Kenntnisse im Schuldrecht und spezialisierte sich auf das Erbrecht. Sie hat die Spezialisierungsausbildung „Magna Charta“ im Jahrgang 2015/2016 erfolgreich abgeschlossen sowie die IMFO-Ausbildung im Erbrecht im Jahr 2014 und ist Anwärterin auf die Mitgliedschaft bei der VEAN, dem Verband für Erbrechtsanwälte. Außerdem hat sie sich auf das Ehegüterrecht spezialisiert; sie absolvierte verschiedene Fortbildungen
, unter anderem zur zertifizierten Mediatorin und forensischen Mediatorin, was zu ihrer Ernennung als forensische Mediatorin an verschiedenen Gerichten und Gerichtshöfen führte. Außerdem ist sie Coach und Collaborative Lawyer. Das bedeutet, dass sie mit anderen spezialisierten Anwälten im Team zusammenarbeitet, um eine Einigung außerhalb des Gerichts zu erzielen. Diese Methode hat ihren Ursprung in den USA und Kanada und ist auch in den Niederlanden sehr erfolgreich.
Rechtsanwältin M.L. Hamburger ist Mitglied der vFAS (Vereinigung der Familienrechtsanwälte und Scheidungsmediatoren), der Vereinigung „Collaborative Divorce Holland“ (einvernehmliche Scheidung) und des NMv.
In der Vergangenheit hat Rechtsanwältin M.L. Hamburger Kenntnisse im Bereich des Pferdesportsrechts erworben. Sie selbst hat eine herausragende Rolle bei der allerersten europäischen Maccabiade für Dressurreiter 2015 in Berlin gespielt, die mit den Olympischen Spielen vergleichbar ist. Sie hat Kolumnen in Pferdemagazinen verfasst und ist Mitglied eines Frage-Panels, das rechtliche Fragen rund um den Kauf eines Pferdes beantwortet.
Frau M.L. Hamburger hat als Vorsitzende eine besondere Verbindung zur Stiftung „Bauhaus Buildings“, die sich mit der Restaurierung von Gebäuden und Häusern befasst, die in den 1930er Jahren im Bauhausstil erbaut wurden. Die Stiftung arbeitet unter anderem an einem europäischen Projekt zur Erhaltung der Bauhaus-Gebäude rund um das Mittelmeer mit. Als Rechtsanwältin mit internationaler juristischer Expertise werden ihr und ihren Kanzleikollegen sowie den örtlichen Anwaltskanzleien verschiedene Fragen von der Stiftung vorgelegt.

